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Dialoge 2016 - Phantasie ist wichtiger als Wissen, denn Wissen ist begrenzt!

Hier gibt es das Programmheft der Kleinwalsertaler Dialoge am 01. April zum Downloaden >>>Link

Die Kleinwalsertaler Dialoge am 01. April 2015 sind vorbei. Gerne haben wir für alle Interessierte wieder eine kleine Nachlese erstellt

   >>> Link zur Nachlese

 

Wer sich den kurzen Film der Schüler der Bezauer Wirtschaftsschulen zum Thema Phantasie nochmals ansehen möchte – hier der Link

   >>>> Link zum Film

 

Gerne stellen wir auch die Presseberichte über die Kleinwalsertaler Dialoge zur Verfügung:

   >>> Artikel in der Raiffeisenzeitung vom 10. März 2016

   >>> Sendung ORF Ansichten am 20. März 2016

   >>> Artikel in der Allgäuer Zeitung vom 02. April 2016

   >>> Artikel in den Vorarlberger Nachrichten vom 02./03. April 2016

   >>> Artikel in der Walserin Sommer 2016

v.l.n.r. DI Julian Müller, LA Beate Gruber, LH Mag. Markus Wallner, Alistair Thompson, Landrat Anton Klotz, Dr. Andreas Gapp, Bgm. Andi Haid, Mag. Stefan Isser, Andrea Händler und Moderator Dénes Széchény
Die drei Referenten - Mag. Stefan Isser, Andrea Händler und Alistair Thompson
Bürgermeister Andi Haid, Landeshauptmann Mag. Markus Wallner, Dr. Andreas Gapp, LA Beate Gruper und Bürgermeister Laurent Mies (Oberstdorf)
Die Teilnehmer
Moderator Dénes Széchény
Bürgermeister Andi Haid bei der Begrüßung
Landeshauptmann Mag. Markus Wallner
Alistair Thompson mit blauen Schuhen.....
Andrea Händler im Interview
Vorstandsvorsitzender der RLB Tirol Dr. Johannes Ortner, Dr. Günter Dapunt und Vorstand der RLB Vorarlberg Mag. Michael Alge
Bernhard Moosbrugger (Dir. Casino Bregenz und Kleinwalsertal), Sabine Reichle (Casino Kleinwalsertal), Christian Steiner (Casino Kleinwalsertal) und Mag. Willi Fritz
Aki Störmer (Suitehotel Kleinwalsertal) und Sandra Brutscher (Kleinwalsertal Tourismus)
Hans-Joachim Gögl (Freier Kurator, Kommunikationsberater) und Conny Amann (Netz für Kinder)
Evy Halder (Urlaub am Bauernhof) mit Team
Ulrike Fink (Gasthof Krönele Lustenau), Dietmar Nussbaumer (Hotel Gasthof Krone Hittisau), Veronika Piazza (Tourismusbüro Hittisau)
Anne Riedler (GF Kleinwalsertal Tourismus), Manfred Stöhr (Obmann HGV Kleinwalsertal) und Angelika Haid (Familienverband)
Bgm. Andi Haid, Landrat Anton Klotz, Angelika Soyer und Bernhard Joachim (GF Allgäu GmbH)
Landeshauptmann Mag. Markus Wallner mit Alistair Thompson

Ein Zitat von Albert Einstein dient heuer als Titel der 22. Kleinwalsertaler Dialoge:  "Phantasie ist wichtiger als Wissen, denn Wissen ist begrenzt." Dazu werden unsere Referenten einen ganz besonderen Input aus unterschiedlichen Perspektiven bringen:

  • Alistair Thompson, Creative Director von Demner, Merlicek und Bergmann - einer der größten Werbeagenturen im deutschsprachigen Raum
  • Andrea Händler, DIE österreichische Kabarettistin und Schauspielerin
  • Stefan Isser, Geschäftsführer der Swarovski Kristallwelten

 

Nähere Informationen dazu bzw. eine Einstimmung darauf bringt die VORLESE, mit Artikeln zum Thema Phantasie, Hintergrundinformationen zu den Referenten, Stimmen zur Veranstaltung etc. Hier geht´s zur Vorlese: >>>Link Viel Spaß!

 

Wie freuen uns auf Ihr Kommen! Hier geht´s zur Anmeldung >>>Ticket

Die Swarovski Kristallwelten sind in Person des Geschäftsführers Mag. Stefan Isser zu Gast bei den Kleinwalsertaler Dialogen. Die Allgäuer Zeitung hat dies zum Anlass genommen, die Kristallwelten vorab zu  besuchen. Die aus dieser Besichtigung resultierenden Wahrnehmungen und Gedanken sind in einem Bericht von Markus Raffler eindrücklich festgehalten - er schreibt unter anderem: "Die Swarovski Kristallwelten sind Tirols Tourismus-Leuchtturm. Ihr Chef Stefan Isser erklärt in Hirschegg, warum sein Rezept auch für andere Branchen interessant ist."

 

Zum Artikel geht´s hier >>> Bericht Allgäuer Zeitung vom 24.03.2016

Mag. Stefan Isser - Geschäftsführer der Swarovski Tourism Services GmbH

Dialoge 2015 - Mut und Risiko - der Aufbruch ins Ungewisse

Es freut uns, dass Sie sich für die Kleinwalsertaler Dialoge interessieren. Vielleicht fragen Sie sich, ob Sie die 21. Veranstaltung besuchen sollen? Gerne geben wir Ihnen dazu drei gute Gründe:

  1.  Wir wollen den Menschen Mut machen, ihren Weg zu gehen, auch wenn das mitunter ein neuer Aufbruch ist und ein Wagnis darstellen kann. Peter Natter – bekannter Autor und Erfinder von Inspektor Ibele – nähert sich dem Thema auf philosophische Weise. Haya Molcho – Gründerin von NENI Gastronomie und Ehefrau des bekannten Pantomimen Samy Molcho – wird aufzeigen, dass Aufbruch auch Spaß bereiten kann. Und Werner Schuster – Bundestrainer der deutschen Skisprung-Nationalmannschaft – zeigt anhand seines Lebens auf, was es bedeutet, Mut zu haben und Risiken einzugehen.
  2. Die Kleinwalsertaler Dialoge haben sich als Treffpunkt für Menschen, die Interesse am Tourismus haben, etabliert. Es entstehen wertvolle Begegnungen und Gespräche, meist auch inspiriert von dem Gehörten. Dafür geben die Dialoge den richtigen Raum, ausreichend Zeit und den passenden Rahmen. Spannend wird sicher auch wieder der gemeinsame Dialog – nicht nur in der öffentlichen Dialogrunde mit Mag. Christian Schützinger von Vorarlberg Tourismus, sondern auch in den Pausen miteinander.
  3. Zum ersten Mal werden die Kleinwalsertaler Dialoge als Green Meeting zertifiziert. Diese Zertifizierung bringt nicht nur unseren Gedanken der Nachhaltigkeit zum Ausdruck, sondern passt auch hervorragend zur Grundausrichtung der Kleinwalsertaler Dialoge. Denn eine gesunde Ökologie ist die Grundlage des Tourismus.

 

Im Programmheft (hier zum Download) können Sie sich weiter informieren. Dari präsentieren wir Ihnen auch noch einige „Statements“ von begeisterten Teilnehmern der Kleinwalsertaler Dialoge. Viel Freude damit.

Die Kleinwalsertaler Dialoge am 27. März 2015 waren - so bestätigen uns die Rückmeldungen - eine sehr gute Veranstaltung. Für all jene, die sich im Nachgang nochmals mit dem Thema "Mut und Risiko - der Aufbruch ins Ungewisse" beschäftigen wollen, haben wir eine kleine Nachlese erstellt und eine kurze filmische Rückschau produzieren lassen.

     >>> Link zur Nachlese

     >>> Link zur Reportage

 

Im Rahmen der Dialoge haben wir auch den Kurzkrimi "Alles in Butter" präsentiert. Wer sich die  amüsanten 4 Minuten und 27 Sekunden Beschäftigung mit dem Thema "Mut und Risiko" ansehen möchte - hier der Link:

      >>> Alles in Butter

 

Darüber hinaus gibt es auch das Referat von Dr. Peter Natter zum Downloaden:

     >>> Link zum Referat von Dr. Peter Natter

 

Gerne stellen wir auch die Presseberichte über die Kleinwalsertaler Dialoge zur Verfügung:

     >>> Artikel in der Raiffeisenzeitung vom 02. April 2015

     >>> Artikel in der Allgäuer Zeitung vom 02. April 2015

     >>> Artikel im Walser vom 03. April 2015

     >>> Artikel  Motor-Freizeit-Trends vom Mai/Juni 2015

v.l.n.t. Julian Müller (Vorstand), Markus Bischof (Moderator), Andreas Gapp (Vorstand), Peter Natter (Referent), Werner Schuster (Referent), Christian Schützinger (Teilnehmer Dialogrunde)
264 Besucher kamen zu den Kleinwalsertaler Dialogen
Referent Peter Natter
Markus Bischof im Interview mit Haya Molcho
Der Erfolgstrainer und Walser - Werner Schuster

In Einstimmung zu den Kleinwalsertaler Dialogen 2015 ein Kurzkrimi. Irgendwie kommen darin die Referenten vor....... Übrigens - die Auflösung des Krimis gibt´s bei den Kleinwalsertaler Dialogen am 27. März 2015.

Alles in Butter

Das Allgäuer Anzeigeblatt hat am 14. März einen interessanten Hinweis auf die Kleinwalsertaler Dialoge abgedruckt:

Werner Schuster bei den Dialogen

Die Raiffeisenzeitung hat unter dem Titel "Eine Anregung zum Denken" unserer heurigen Veranstaltung einen ganzseitigen Bericht gewidmet. Darin wird ein sehr aufschlussreicher Einblick in die 21. Kleinwalsertaler Dialoge geboten: Was ist zu erwarten? Was sagen andere?

 

Hier der Bericht >>> Link

Dialoge 2014 - Hänsel und Gretel - was die Gebrüder Grimm schon immer wussten!

„Es war einmal…..“ – mit diesen drei Wörtern beginnen viele Geschichten.
Wer erinnert sich nicht sofort an konkrete Märchen, an die Figuren darin, an die Gefühlen, die man bei der Erzählung anno dazumal hatte? Die Geschichten unserer Kindheit haben sich tief in unser Gedächtnis eingegraben. Dies gilt es einerseits zu verstehen und andererseits auch zu nutzen! Was wäre, wenn wir es schaffen würden, in unserem geschäftlichen Umgang ebenfalls so starke Geschichten zu erzählen? Wie würden die Kunden und Gäste darauf reagieren? Diese und viele weitere Fragen haben uns dazu veranlasst, die Macht der Geschichten in den Mittelpunkt der Kleinwalsertaler Dialoge 2014 zu stellen. „Hänsel und Gretel“ steht somit als Synonym für Geschichten. Und die Gebrüder Grimm haben schon im ausgehenden 18. Jahrhundert die Bedeutung der Geschichten erkannt. Im Rahmen der Kleinwalsertaler Dialoge werden wir der emotionalen Energie der Geschichten und dem richtigen Erzählen der Geschichte – also der  Lust auf Verführung – auf den Grund gehen. Dazu werden wir von einem Praktiker hören, wie das geht.

 

„Es war einmal…..“ – hat aber heuer für uns eine weitere Bedeutung.
Im Jahr 1994 wurde die Idee zu den Kleinwalsertaler Dialoge geboren und gleich mit den Planungen dazu begonnen, sodass die Veranstaltung 1995 erstmals durchgeführt werden konnte. Man wollte ein „jährliches Forum mit wechselnden Themen im Kleinwalsertal“ schaffen, wie im Programmheft von 1995 zu lesen ist. Es war das erklärte Ziel, Veränderungen anzuregen, Impulse zu geben, mögliche Richtungen und Entwicklungen aufzuzeigen.  Seit 1995 haben wir 77 Referenten zu unterschiedlichen Themen präsentiert und damit 3858 Teilnehmer ansprechen können. Die Kleinwalsertaler Dialoge haben sich offensichtlich als Zukunftsplattform bestens etabliert. Nähere Details zu allen bisherigen Veranstaltungen können Sie im Archiv auf unserer Internerseite (>>>hier)  nachlesen.

 

Wir freuen uns, Sie bei den 20. Kleinwalsertaler Dialogen begrüßen zu dürfen! Hier geht´s zur Anmeldung >>>Link

 

Das Programmheft steht hier zum Download bereit.

Am 28. März fanden die 20. Kleinwalsertaler Dialoge statt. Rund 291 Teilnehmer sind der Einladung zu dieser Veranstaltung mit dem Titel „Hänsel und Gretel – was die Gebrüder Grimm schon immer wussten!“ gefolgt.

 

Die drei Vortragenden gaben Ein- und Ausblicke in die Welt des Storytellings, der Inszenierung und der Emotionen. Man ging der Frage nach, was es denn sei, was die Gebrüder Grimm schon immer wussten.

 

Beat Krippendorf erklärte hoch emotional den Zusammenhang zwischen Geschichten und Beziehung. Demnach bieten Geschichten emotionale Gemeinsamkeit und erzeugen Verbundenheit und Nähe. Hansjörg Schmid widmete sich der „Lust der Verführung.“ Seiner Meinung nach geht es zentral darum, dabei die "Komfortzone" zu verlassen. Letztlich zeigte Reinhold Bilgeri, wie man (s)eine Geschichte in die Praxis umsetzt. Und sein Rezept lautet: Vision – Entschluss – Konsequenz.


Spontanität bewiesen die drei Referenten nach der Mittagspause, als sie zu dritt einen Jazzsong zum Besten gaben. Hansjörg Schmid und Beat Krippendorf spielten Gitarre zum Gesang von Reinhold Bilgeri. Zudem imitierte Beat Krippendorf eine Trompete - gut, dass dieser Moment aufgezeichnet wurde (siehe unten).

 

Neben den Vorträgen erlebten die Zuhörer an diesem Tag aber auch jene Welt, innerhalb der sich eine emotional hochgeladene Geschichte durch die Macht der Inszenierung in der Wirklichkeit der Teilnehmer bemerkbar macht. Und sie erfuhren dabei auch, was die Gebrüder Grimm schon immer wussten – nämlich wie wichtig Abenteuerlust, Phantasie, Emotion und Gemeinschaft sind.

 

Dies alles und noch mehr kann man in dem 11 Minuten Film „Geschichten erzählen - Kleinwalsertaler Dialoge 2014“ auf YouTube anschauen.

Beat Blues Corporation
Geschichten erzählen - der ganze Film
vlnr: Dénes Széchényi (Regisseuer des Films), DI Julian Müller, Mag. Hansjörg Schmid, Dr. Andreas Gapp, Beat Krippendorf, Mag. Reinhold Bilgeri, Mag. Markus Bischof und Mag. Christian Schützinger.
Die Dialogrunde mit Beat Krippendorf, Mag Hansjörg Schmid, Mag. Christian Schützinger und Moderator Mag. Markus Bischof.
Die von den Teilnehmern gestalteten Bilder.

Der humorvolle und interessante Vortrag von Beat Krippendorf bei den heurigen Kleinwalsertaler Dialogen ("Die emotionale Energie der Geschichte") wurde von Dr. Johannes Schmidle im Rahmen seiner Sendung "FOCUS" im ORF ausgestrahlt. Beat Krippendorf legt ein äußerst humorvolles Plädoyer für Veränderung und positive Lebensgeschichten ab.

 

Hier der Link zum Artikel mit der Sendung zum Nachhören auf der Homegage des ORF >>>Link.

Im Nachgang zu den Kleinwalsertaler Dialogen 2014 haben Studentinnen des Management Center Innsbruck eine Projektarbeit zum Thema "Geschichten erzählen - eine Anleitung" erstellt. Ausgangspunkt waren dabei die heurigen Dialoge  mit dem Titel "Hänsel und Gretel - was die Gebrüder Grimm schon immer wussten!" Die Projektarbeit gliedert sich in drei Schritte.

 

Im ersten Schritt wollen die Studentinnen "Lust" auf das Storytelling wecken. Dafür haben sie einen eigenen Film gedreht. Dieser ist witzig und zeigt jene vier Elemente des Geschichten erzählens, die in den Dialogen 2014 aufgegriffen worden sind, auf. Der Film ist unten bzw. über unseren YouTube Kanal (>>>Link) abrufbar.

 

Der zweite Schritt ist ein theoretischer. Mittels einer Checkliste geben die Studentinnen einen klar strukturierten Weg zur Geschichte vor. Vom Entwickeln der Geschichte mit konkreten Ideen, zu wichtigen Tipps für das Geschichten schreiben bis hin zum Publizieren der Geschichte geht die Checkliste auf alles in kurzer und prägnater Weise ein. Die Checkliste ist >>>hier zum Download verfügbar.

 

Im dritten Schritt haben die Studentinnen an Hand einer fiktiven Begebenheit eine Geschichte entwickelt. Anlasspunkt war eine Kundenbeschwerde. Zielgruppe für die Umsetzung sind Kinder. Diese Geschichte wurde von ihnen als Comic umgesetzt, den es >>>hier zum Download gibt.

 

Wir gratulieren den Studentinnen für die kreative und interessante Umsetzung. Die gesamte Dokumentation der Projektarbeit ist ebenfalls als Download >>>hier verfügbar.

und täglich grüßt der Apfel
Die Besucher bei der Projektpräsentation am 07. Juli
Die Studentinnen des MCI mit Dr. Andreas Gapp
Auszug aus dem Comic

Am Ostermontag hat der ORF in der Sendung ANSICHTEN, die anlässlich der 20. Kleinwalsertaler Dialogen von Reinhold Bilgeri erzählte Geschichte über das Entstehen seines Filmes "Atem des Himmels" ausgestrahlt. Und es zeigt sich dabei, wie stark diese Geschichte ist. Sie hat in zahlreichen Medien Eingang gefunden. Hier nur eine kleine Auswahl:

 

Die ORF Sendung "Ansichten" ist aus gesetzlichen Gründen noch bis zum 28. April 2014 unter folgendem Link abrufbar: Sendung "Ansichten"

 

Hier der Artikel des ORF Vorarlberg dazu:

 

ORF Bericht http://vorarlberg.orf.at/radio/stories/2643034/

Das Allgäuer Anzeigeblatt hat in seiner Ausgabe vom 02. April über die 20. Kleinwalsertaler Dialoge berichtet. Hier der Artikel zur Nachlese >>> Artikel (mit freundlicher Genehmigung des Allgäuer Anzeigeblatts).

Die Tagungsunterlagen und die Powerpoint-Folien der Referenten der Kleinwalsertaler Dialoge 2014 können hier herunter geladen werden. 

>>> Tagungsunterlage

>>> Präsentation Beat Krippendorf

>>> Präsentation Hansjörg Schmid

Im Walser vom 14. März 2014 wurde über die bevorstehenden 20. Kleinwalsertaler Dialoge berichtet. Den Artikel können Sie unten nachlesen.

Pressebericht Walser 14.03.2014

Die Kleinwalsertaler Dialoge 2014 erzählen Geschichten. Die Märchen der Gebrüder Grimm sind Anstoß zu spannenden Fragen: Wie werden gute Geschichten erzählt? Was machen sie aus?  Warum fesseln sie auch heute noch?  Wie kann man die Kraft der Geschichte nutzen? Als Einstimmung auf das Thema wurde wieder eigens ein Film produziert - "Geschichten erzählen - Teil 1 bis 4"

Unten anklicken und den Film anschauen....

Geschichten erzählen

Mag. Hansjörg Schmid - ein Referent der heurigen 20. Kleinwalsertaler Dialoge - gab in der Raiffeisen Zeitung ein ausführliches Interview zum Thema der Kleinwalsertaler Dialoge. Heuer wird das Geschichtenerzählen im Tourismus beleuchtet. Hansjörg Schmid plädiert dafür, Erlebnisse zu kreieren, die nicht mehr aus dem Kopf gehen.

 

Hier der Bericht >>> Link

Dialoge 2013 - uns geht´s gut! und morgen?

Matthias Lanzinger blickt auf eine sehr bewegende Lebensgeschichte. Heuer war er bei den Paraolympics sehr erfolgreich und hat zwei Silbermedaillen gewonnen. Im vergangenen Jahr war er bei den Kleinwalsertaler Dialogen und hat auf sehr berührende Weise verdeutlicht, was es für ihn bedeutet, ein 2. Leben beginnen zu können. Der ORF hat in seiner Focus Sendung vom 14. März 2014 Teile des Gesprächs ausstrahlen. Hier der Link zum Nachhören: >>>Artikel

„Uns geht‘s gut!“ ist eine Feststellung, die glücklicherweise viele von uns treffen können. Dabei werden die Vorteile der Wohlstandsgesellschaft oft großzügig als Selbstverständlichkeit angenommen. Viel zu selten wird die Frage gestellt, worauf dieser Wohlstand beruht. Und so wird häufig nicht erkannt, dass die permanente Veränderung eine wichtige Voraussetzung dafür ist. Gleichzeitig wird die Veränderung jedoch oft als Bedrohung empfunden. Es wird nicht gesehen, dass eine Veränderung die verschiedensten Möglichkeiten bietet. Durch das „Wohlgefühl“ wird der Blick darauf versperrt. Man geht – wenn überhaupt – nur selten durch die sprichwörtlich „neue Türe“. Meist stellt man sich nicht die Frage, welche Chancen hinter der „Türe“ liegen. Dabei wäre dies so wichtig, damit es uns morgen auch noch gut geht.

 

Diese Problematik stellt sich in unserer Gesellschaft generell. Auch im Tourismus zeigt sich die Geschwindigkeit der Veränderung deutlich: beispielsweise bei der Aufenthaltsdauer, die sich im Durchschnitt verkürzt hat und auch beim Buchungsverhalten. Bis weit in die 70er Jahre wurde die Unterkunft per Brief fixiert. In den 80er Jahren wurde der Brief von Fax und Telefon abgelöst. Und heute geht fast alles online. Faxe und Briefe kommen so gut wie keine mehr. Die Buchungen erfolgen kurzfristig und wetterabhängig – früher dagegen häufig ein Jahr im Voraus.

 

Der Umgang mit der Veränderung und besonders die Frage, was hinter der „Türe“ liegt, sind für uns ausreichend Grund, das Thema „Veränderung“ von verschiedenen Seiten näher anzusehen.

 

Eine Perspektive der Betrachtung ist dabei die Wissenschaft, insbesondere die Naturwissenschaft. Wie geht die Natur mit dem Thema „Veränderung“ um und was kann man daraus lernen? Einer, der besonders berufen ist, etwas dazu zu sagen, ist der Bestsellerautor Prof. Dr. Markus Hengstschläger. Der 1968 geborene Genetik-Professor zählt zu den international anerkannten österreichischen Wissenschaftlern.

 

Eine andere Perspektive der Veränderung wird uns Matthias Lanzinger näher bringen. Matthias Lanzinger kommt aus Abtenau in Salzburg und zählte zu den großen Hoffnungen des Österreichischen Skiverbandes. Ein schwerer Sturz im März 2008 hatte die Amputation des linken Unterschenkels zur Folge. Diese Veränderung war nachhaltig und radikal. Er verfügt daher heute über eine gänzlich andere Perspektive.

 

Wenn erkannt wird, dass die Veränderung eine Voraussetzung für den Wohlstand ist, stellt sich die Frage, wohin diese führen könnte. Welche Trends kommen auf uns zu? Auf welche Veränderungen sollen wir uns einrichten? Mag. Andreas Reiter wird uns seine Ansichten dazu präsentieren. Mag. Andreas Reiter beschäftigt sich seit 17 Jahren mit Trends im Tourismus und gilt als ausgewiesener Tourismusexperte.

 

Das Programmheft steht hier zum Download bereit.

250 TeilnehmerInnen sind unserer Einladung zu den 19. Kleinwalsertaler Dialogen gefolgt.

 

Mag. Andreas Reiter zeigte mögliche Trends auf und erklärte, dass man um Neues zu erreichen mit dem Alten brechen muss. Prof. Markus Hengstschläger begeisterte die TeilnehmerInnen für Biologie und den wichigsten Grundsatz - die Individualität. Matthias Lanzinger wurde - völlig neu - in Form eines Interviews befragt. Er propagiert, mit Veränderungen positiv umzugehen.

 

In der kurzen Filmreportage (siehe unten) gibt es eine kleine Zusammenfassung der heurigen Dialoge. Auch freuen wir uns, dass die Raiffeisen Zeitung Wien in einem ganzseitigen Beitrag die 19. Kleinwalsertale Dialoge sehr gelungen reflektiert. Hier ist der Artikel zum Download bereit gestellt - LINK.

 

Raiffeisen Zeitung BILD

Filmreportage
Mag. Markus Bischof, Mag. Andreas Reiter, Prof. Markus Hengstschläger, Dr. Andreas Gapp, Mag. Willi Fritz und DI Julian Müller

Anlässlich der Kleinwalsertaler Dialoge 2013 haben wir wieder einen Film produzieren lassen. Humorvoll und anregend wird das Thema Veränderung analysiert. Ausgangspunkt ist dabei der "Möglichkeitsraum". Darin zeigen sich viele Türen - Türen, die als Metapher für verschiedene Möglichkeiten stehen.

 

Den Film haben wir auf unseren YouTube Kanal eingestellt - Link.

 

Viel Spaß und anregende Gedanken.

Moving Doors

Die kompletten Tagungsunterlagen der Kleinwalsertaler Dialoge 2013 können Sie hier als PDF laden.

Tagungsunterlagen

Im vergangenen Jahr haben wir mit dem Film "Was göönd mi d Gescht aa" Neuland beschritten. Der Film hat die Menschen berührt. Letztlich konnten wir damit im Rahmen der internationalen Wirtschaftsfilmtage die "Silberne Victoria" gewinnen.



Und heuer?



Wir haben wieder die Idee eines eigens produzierten Film aufgegriffen. Nur ganz anders. Nicht an Stelle eines Referates, sondern als Bestandteil für jeden Vortrag. Somit besteht der Film (übrigens wieder ein Werk des Erfolgsregisseurs Dénes Széchényi) aus mehreren Teilen. Die Drehbücher wurden mit den Referenten besprochen und abgestimmt. Alle Teile lassen sich in Summe als ein Film ansehen. Auf humorvolle Art und Weise schafft der Film eine durchwegs andere Betrachtung auf Veränderung. Auf unserem YouTube Kanal haben wir bereits einen Trailer eingestellt - viel Spaß beim Anschauen - Link zum Film.



Für Spannung werden auch die zwei Dialogrunden sorgen. Nach dem Referat von Mag. Andreas Reiter werden Anne Riedler (Tourismusdirektorin Kleinwalsertal) und Markus Faißt (Holzphilosoph) mit dem Referenten über "Die Zukunft ist schon hier" sprechen. Mit Prof. Hengstschläger werden Michaela Altenberger (Wirtschaftskammer Vorarlberg) und Michael Fritz (Kunstschmied im Kleinwalsertal) sprechen.



Daher gilt heuer für die Kleinwalsertaler Dialoge: anders - denken - motivierend!

Trailer Kleinwalsertaler Dialoge 2013

Dialoge 2012 - Was göönd mi d Gescht aa?

"Was göönd mi d Gescht aa?" "Viel“, werden jetzt und am 30.03.2012 sicher alle Touristiker, Leistungsträger und Verantwortlichen spontan sagen. Warum dann diese Frage? Um zum richtigen Zeitpunkt darüber nachzudenken! Um nicht im vermeintlichen Wohlstand die Lebensgrundlage aus dem Blick zu verlieren. Oft ist es nämlich so, dass Erfolg satt macht – und mit der Sattheit geht die Müdigkeit einher; satt sein durch den Wohlstand und müde sein im Tun und teilen wollen.

 


Speziell der Tourismus lebt von und mit den Menschen in den Tourismusregionen; von Menschen, die Interesse an der Begegnung haben. Gleichzeitig bedeutet es aber auch ein Teilen und Akzeptieren: ein Teilen der Heimat und ein Akzeptieren, dass diese anderen eröffnet wird.

 

Um der Bedeutung dieser Frage gerecht zu werden, haben wir uns dafür eines für die Walser Dialoge absoluten neuen Mediums bedient – des Films. In einem eigens dafür konzipierten und gedrehten Film geht man an die Frage „Was göönd mi d Gescht aa?“ provozierend und kritisch heran. Der Film soll aufwecken, anstoßen und vielleicht auch „Gänsehaut“ verursachen. Jedenfalls soll er den Einzelnen zum Nachdenken anregen. Mit diesen Gedanken kann dann der Dialog entstehen. Für die Region kann die Antwort auf die Frage „Was göönd mi d Gescht aa“? nämlich nur gemeinschaftlich gefunden werden.

 

Einen Beitrag zu diesem Nachdenken für jeden Einzelnen liefert Dr. Manfred Kohl. Er widmet sich der Frage, was das für „mich“ bedeutet. Er beschäftigt sich seit über 30 Jahren mit Tourismus und hat daher unterschiedliche Entwicklungsphasen erlebt. Er kann auf Grund seiner breit gefächerten Erfahrung Gefahrenmomente aufzeigen und den Bezug zum Einzelnen ideal herstellen.

 

Der gemeinschaftlichen Dimension des Themas widmet sich dann Stefan Susana, ein junger Dirigent aus Götzis in Vorarlberg. Er bedient sich eines etwas anderen Vergleiches und transferiert die Regeln, die an sich für ein Orchester Gültigkeit haben, direkt in die Region. Der Effekt ist verblüffend: nicht nur sehr sinnvoll, sondern auch äußerst inspirierend. Denn sowohl in einem Orchester als auch in einer Region ist die Entwicklung aus individueller Kompetenz und den verschiedenen Persönlichkeiten zu einer Einheit ein entscheidender Faktor zum Erfolg.

 

Zum Film:

Der Film blickt in die Zukunft einer Region, in der dem Tourismus nicht mehr die erforderliche Aufmerksamkeit entgegengebracht wird. Damit werden Schlaglichter auf die möglichen Gründe und Auswirkungen geworfen. Gleichzeitig kommen in Dokumentarszenen Experten zu Wort (Bobby Bräuer - Gault Millau Koch des Jahres 2012; Prof. Hansruedi Müller - Direktor des Forschungsinstituts für Freizeit und Tourismus an der Universität Bern; Dr. Josef Rupp - CEO Rupp AG). Die Experten definieren, quasi als Kontrapunkt, in diesen Interviews die wichtigen Aspekte für eine positive Entwicklung. Dabei werden aber keine Antworten gegeben.  Der Film soll zu einer breiten Diskussion darüber führen, wie Tourismus jeden Einzelnen betrifft und wie er wahrgenommen wird.

 

Das Programmheft steht hier zum Download bereit.

Kleinwalsertaler Dialoge 2012

Am 30. März haben die Kleinwalsertaler Dialoge unter dem Titel "Was göönd mi d Gescht aa?" stattgefunden. Wir freuen uns, dass die Veranstaltung wieder ein großer Erfolg war. 298 Menschen haben sich wieder im Walserhaus eingefunden.

 

Die Befragung unter den Teilnehmer ergabe eine Gesamtbenotung von 1,5 (auf einer Skala bis 5). Das ist ein mehr als beachtenswertes Ergebnis.

 

Hier ein kleine Filmdokumentation zu den Kleinwalsertaler Dialogen 2012:

Rückblick auf den 30.03.2012

Die kompletten Tagungsunterlagen der Kleinwalsertaler Dialoge 2012 können Sie hier als PDF laden

Kleinwalsertaler Dialoge 2012

Dialoge 2011 - Erfolg ist kein Zufall

Erfolg ist kein Zufall


Ein Thema, mit dem sich wahrscheinlich die meisten Tourismusdestinationen intesiv beschäftigen. Die Globalisierungs wird in vielen Bereichen wie etwa Kommunikation, Wissen, Handel, Reisen und insbesondere in unserem Bewusstsein weiter fortschreiten. Trotzdem oder gerade deshalb wird das Lokale seinen Stellenwert in Zukunft bewahren oder sogar noch verstärken. Allerdings wird es sich auf einer neuen Ebene - den Regionen - stärker bündeln. Daher ist eine gut durchdachte und weitblickende Steuerung der Entwicklung von großer Bedeutung. Nur so werden wir unseren Standard erhalten oder noch steigern können.

 


Die Referenten der diesjährigen Dialoge verstehen es auf ihre ganz besondere Art, den Reichtum an Möglichkeiten heraus zu arbeiten und zu definieren.


Zum einen Dr. Ulrich Netzer, der Oberbürgermeister der Stadt Kempten im Allgäu. In ihm zeigt sich der Stratege, der durch klare Zielsetzungen und gut überlegte Konzepte sehr viel zur erfolgreichen Entwicklung seiner Region beigetragen hat. Er wird in seinem Vortrag aber auch darauf eingehen, wie Erfolge messbar und Entscheidungsprozesse gestaltet werden müssen, dass sie von den Betroffenen nachvollzogen werden können.

 

Dass auch die emotionale Schiene zum Ziel führen kann, stellt Sabine Asgodom unter Beweis. Als charismatische und persönlich überzeugende Referentin weiß sie ihre ZuhörerInnen zu motivieren und mit zu reißen. Dabei wirkt sie wie der verkörperte Beweis für die Wirksamkeit ihres Trainings. Sie ist sichtlich in ihrem Element und überzeugt, dass darauf der Erfolg beruht. Um gesteckte Ziele realisieren zu können, muss der Mensch sich in erster Linie wohlfühlen, was sich seiner Umwelt mitteilt und dadurch zu einem positiven Ergebns führt.

 


Die Dritte unserer Referenten ist Gerlinde Kaltenbrunner - die führende Hochalpinistin unserer Zeit. Alle ihre Unternehmungen führt sie ohne Hilfe von Hochträgern und ohne künstlichen Sauerstoff durch. Weltweit zählt sie zu den erfolgreichsten Profibergsteigerinnen. Dieser Erfolg gründet zum einen auf der tiefen Leidenschaft und starken Emotionen, die sie immer wieder neu motivieren, Rückschläge und Niederlagen im Berg zu überwinden, um das Gipfelglück erleben zu können. Zum anderen wären ihre Erfolge aber ohne eine exakte Planung, wohlüberlegtes Handeln und eiserne Disziplin nicht möglich.

 

Von Seiten der Walser Raiffeisen Holding wurde der Ablauf intensiv diskutiert und angepasst, um den Besucher einger in den Dialog und die sich daraus ergebende Diskussion einbinden zu können.

 

Das Programmheft steht hier zum Download bereit.

Kleinwalsertaler Dialoge 2011

Erfolg ist kein Zufall - Wie bleibt eine Region lebenswert?

 

Drei kraftvolle Persönlichkeiten beleuchten das Thema Regionalentwicklung aus unterschiedlichen Blickwinkeln:
Dr. Ulrich Netzer - Oberbürgermeister in Kempten mit dem erfolgreichen Programm für seine Stadt
Sabine Asgodom - eine der bekanntesten Vortragsrednerinnen im deutschen Raum
Gerlinde Kaltenbrunner - Extrembergsteigerin mit Leidenschaft zu "ihrem" Sport, den sie sich zum Beruf gemacht hat.

Videorückblick Dialoge 2011

Die kompletten Tagungsunterlagen der Kleinwalsertaler Dialoge 2011 können Sie hier als PDF laden

Kleinwalsertaler Dialoge 2011

Dialoge 2010 - Der Mensch: die zentrale Erfolgsvoraussetzung im Tourismus

Der Mensch: die zentrale Erfolgsvoraussetzung im Tourismus

 

Die Vorbereitungen der Dialoge im vergangenen Jahr standen ganz im Zeichen der Finanz- und Wirtschaftskrise. Wir haben damals bewusst versucht, nicht zu stark über die Krise zu reden und Ihnen vor allem Mut für die Zukunft zu geben. Wenn auch nach wie vor noch viele Herausforderungen bestehen, so kann man heute doch sagen, dass sich der Mut gelohnt hat und der Tourismus - im Gegensatz zu vielen anderen Branchen - bisher sehr gut durch diese große Krise gekommen ist.

 

Bei den diesjährigen Dialogen stellen wir den Menschen ganz ins Zentrum. Die Referenten betrachten dieses Thema schon aufgrund ihrer Herkunft und ihrer Ausbildung aus sehr verschiedenen Blickwinkeln: Der Mensch als Unternehmer, als politisch Verantwortlicher, als Mitarbeiter und auch als Gast.

 

Frau Dr. Storch hat sich mit der Hirnforschung beschäftigt. Sie bringt den Menschen viele interessante Erkenntnisse aus diesem Forschungsgebiet in Vorträgen und Büchern näher. Sie möchte Verständnis wecken, warum Menschen sich in bestimmten Situationen auf die eine oder andere Art verhalten und dies aus verschiedenen Blickwinkeln beleuchten. Ebenso wird sie Anregungen geben, wie erfolgreiche Unternehmer positive Marker setzen können, die den Gast veranlassen, auch künftig diese Unterkunft und diese Region zu buchen.

 

Dr. Bosshart beobachtet in seinem Institut Zukunftstrends.  Bei den Dialogen wird er insbesondere auf das Thema: “Zukunft des Erfolgs - welche Trends bestimmen den künftigen wirtschaftlichen Erfolg?“ eingehen. Auch hinter diesen Trends steht immer der Mensch, der die Entwicklungen zum einen zwar mitbestimmt, der zum anderen aber von diesen Trends auch besonders stark betroffen ist.

 

Frau Förster hat sich durch ihre spannenden und provozierenden Vorträge einen Namen gemacht. Sie betrachtet Mittelmäßigkeit als Zeitverschwendung und ihr Referat wird - wie der Titel schon sagt - “ alles, außer gewöhnlich“ sein. Es wird bestimmt interessant sein, wenn sie erläutert, wie Unternehmer ein Umfeld schaffen können, das die Mitarbeiter dazu motiviert, innovative Ideen zu entwickeln und wie man ihnen dazu Raum lässt.

 

Die drei Referenten werden für einen spannenden Tag sorgen. Wir als Veranstalter haben einige Veränderungen vorgenommen, um den Teilnehmern noch mehr Gelegenheit zu geben, sich in die Diskussion einzubringen und so in einen entsprechenden Dialog zu kommen. Lassen Sie sich überraschen!

 

Das Programmheft steht hier zum Download bereit.

Schmetterlinge im Bauch

 

Über 200 Teilnehmer trafen sich am Freitag, dem 26. März 2010, im voll besetzten Walserhaus in Hirschegg/Kleinwalsertal zu den 16. Kleinwalsertaler Dialogen. Die Walser Raiffeisen Holding hat in diesem Jahr den Mensch als zentrale Erfolgsvoraussetzung im Tourismus in den Mittelpunkt der Fachtagung gestellt. Mag. Willi Fritz, Vorstandsvorsitzender der Walser Raiffeisen Holding, erklärte in seiner Begrüßung: „Der Mensch soll heute aus verschiedenen Blickwinkeln betrachtet werden. Der Mensch als Unternehmer, als politisch Verantwortlicher, als Mitarbeiter und natürlich auch als Gast“. Die Kleinwalsertaler Dialoge haben mittlerweile auch eine Anziehungskraft für neue Zielgruppen entwickelt. Über 40 Schüler und Studenten aus dem Kleinwalsertal, dem Bregenzerwald und dem Allgäu lauschten interessiert den Ausführungen der Referenten und den Diskussionsrunden.

 

Dr. Maja Storch, Psychologin und Psychoanalytikerin von der Universität Zürich, referierte zum Thema „Klug entscheiden mit Kopf und Bauch“.  Wenn man wisse, wie es geht, können Entscheidungen ausgesprochen lustvoll sein. Wer gute Entscheidungen treffe, habe mehr vom Leben. Das wichtigste Hilfsmittel für gute Entscheidungen sei der eigene Körper. Für kluge Entscheidungen brauche es jedoch mehr als einen klaren Kopf. Storch betonte: „Die neuesten wissenschaftlichen Erkenntnisse belegen, dass wir Körpersignale und begleitende Emotionen dringend benötigen, um Entscheidungen zu treffen, die ein zufriedenes Leben ermöglichen“. Körpergefühle, wie die berühmten „Schmetterlinge im Bauch“, seien keine Störfaktoren. Vielmehr sollten wir lernen, diese Signale, die auch als somatische Marker bezeichnet werden, zu nutzen. Um ein Ziel zu erreichen müsse der Mensch versuchen, zwischen Verstand und den somatischen Markern eine Einheit herzustellen. Dies sei mit verschiedenen Techniken möglich. Storch nannte beispielsweise die Verknüpfung eines formulierten Zieles mit einem Bild und entsprechenden Gefühlen. Die Körpergefühle haben insbesondere auch im Tourismus eine große Bedeutung. Jeder Mensch bewerte Ereignisse in Sekundenbruchteilen und entwickle dafür ein positives oder negatives Körpergefühl. Und jeder Gast habe dabei unterschiedliche Vorlieben und Abneigungen. Um bei einem Gast mit angenehmen Gefühlen im Gedächtnis hängen zu bleiben, würden positive Überraschungen helfen. Wir müssen uns täglich die Frage stellen, wie wir unsere Gäste und Kunden positiv überraschen können.

 

Was treibt den wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Wandel? Diese Frage versuchte Dr. David Bosshart, Vorsitzender des Gottlieb Duttweiler Instituts für Wirtschaft und Gesellschaft in Zürich, zu beantworten. Das Verrückte von heute sei die Normalität von morgen. Der wirtschaftliche und gesellschaftliche Wandel gehe rasend schnell weiter und an vielen Menschen vorbei. Bosshart meinte, dass Scheuklappen nichts nützen würden: „Damit verpassen wir auch Chancen, neue Geschäfte zu erschließen. Nur wer die wichtigen Trends kennt, kann auch lernen, was veränderbar ist und was nicht“. Wer etwas bewahren wolle, was ihm wichtig sei, müsse mit allen Sinnesantennen die Welt beobachten. In seinem Vortrag zeigte Bosshart die wichtigsten Trends und Gegentrends auf. Der Tourismus sei eine ausgesprochen trendempfindliche  Branche, weil die unterschiedlichsten Bereiche betroffen seien – von der Hotellerie über die Gastronomie bis hin zum Einzelhandel und den Banken. Was bedeute Regionalität in einer immer globaleren Welt, in der es keine mentalen Grenzen mehr gebe? Welche Rolle spielt der Klimawandel? Wird der Winter der neue Sommer? Verschwimmen die saisonalen Grenzen? Bosshart erklärte anhand von vielen Beispielen mögliche Auswirkungen und Trends und empfahl jedem Unternehmer: „Seien sie mutig, aber nicht übermütig“. Neue Trends sah er in den Bereichen Natur fördern, mehr Konzentration auf den Dienstleistungsbereich, weniger Abfall produzieren, bessere Qualität bieten und nachhaltiges Wirtschaften. Er plädierte außerdem für mehr Frauen und Weiblichkeit in den Unternehmen und konnte auch Krisen etwas abgewinnen: „Wir brauchen Krisen, sonst lernen wir nichts“.

 

Die Management-Vordenkerin Anja Förster liebt es, ausgetretene Pfade zu verlassen und neue Wege einzuschlagen. Unter dem Titel „Alles außer gewöhnlich – Erfolg durch intelligenten Regelbruch“ ermunterte sie das Publikum, sich von Denkschablonen zu befreien und mutig Neues anzupacken. In ihrem leidenschaftlichen Vortrag plädierte sie für ein neues Management: „Wir müssen es wagen, anders zu sein und scheinbar unumstößliche Gesetze unserer Organisationen und Branchen intelligent in Frage zu stellen“. In jedem von uns schlummerten unentdeckte Potenziale, die es zu wecken gelte. Viele Mitarbeiter seien intelligent, sorgfältig und gehorsam, doch das reiche für wirklich erfolgreiche Unternehmen nicht aus: „Wir brauchen Mitarbeiter mit Leidenschaft, Kreativität und Initiative“. Diese drei Faktoren seien nicht trainierbar. Hier sei der Unternehmer gefordert, entsprechende Motivationsarbeit zu leisten. Zum Beispiel durch eine radikale Überprüfung der bisher gelebten Management-Prinzipien. Es brauche Freiraum und Vertrauen. Förster empfahl innovativen Unternehmen über den Tellerrand hinaus zu schauen. Querdenken statt Benchmarking sei die Devise. Homogenität sei der größte Killer von Innovationen und sie empfahl den Zuhörern: „Umgeben sie sich mit Leuten, die nicht zu ihnen passen“.

 

Gekonnt professionell moderierte Dr. Karl Waltle aus Bregenz die Tagung und die interessanten Diskussionsrunden. Wie die vielen positiven Reaktionen der Teilnehmer zeigten, hat die Walser Raiffeisen Holding mit den Kleinwalsertaler Dialogen 2010 wieder einmal den richtigen Nerv getroffen.

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Dialoge 2009 - Prognosen von gestern als Lernfeld für morgen

Prognosen von gestern als Lernfeld für morgen

 

Vorhersagen sind schwierig, besonders wenn sie die Zukunft betreffen. Diesem Bonmot zum Tritz, das wahlweise Mark Twain, Winston Churchill, Niels Bohr und Karl Valentin zugeschrieben wird, möchten die Menschen wissen, was ihnen bevorsteht. Zum Beispiel wie die Zukunft des Tourismus aussehen könnte.

 

Im Jahr 1995 haben wir die ersten Kleinwalsertaler Dialoge durchgeführt. Es war die Idee der neugegründeten Holding, jedes Jahr interessante Referenten einzuladen, die sich schwerpunktmäßig mit der Regionalentwicklung im Alpenraum und speziell im Kleinwalsertal und im Allgäu beschäftigen. Wichtig war uns, dass zu allen Themen Perspektiven aus verschiedenen Blickwinkeln aufgezeigt werden. Insbesondere sollten Denkanstöße abseits der Alltagshektik gegeben werden. Dieses Konzept ist aufgegangen, was sich unter anderem an dem treuen Stammpublikum sowie an den regen Anfragen seitens der Talbewohner ablesen lässt. Dabei kommt der Dialog zwischen den Teilnehmern und den Referenten sowie der Teilnehmer untereinander nicht zu kurz.

 

Frei nach dem Ausspruch von Peter Ustinov: "Mit Propheten unterhält man sich am besten Jahre später" nehmen wir die 15. Walser Dialoge zum Anlass, einmal Rückblick auf Prognosen und Meinungen aus den Anfangsjahren der Walser Dialoge zu geben.

 

Zwei Referenten werden mit ihren Prognosen aus den neunziger Jahren konfrontiert und darlegen, welche Trends vorhergesagt wurden, welche Entwicklungen tatsächlich eingetroffen sind und was sich als Irrtum erwiesen hat. Es erscheint uns aber auch wichtig, nicht nur zurück zu blicken, sondern auf Herausforderungen in der Zukunft einzugehen. Es wird sicherlich besonders interessant abzuleiten, welche der Prognosen auch als Lernfeld für zu erwartende Entwicklungen herangezogen werden können.

 

Trotz der schweren Finanzkrise und der prognostizierten Rezession sollte diese Zukunft Ihnen auch Mut geben. Denn wie sagte einst ein namhafter deutscher Politiker: "Der beste Weg die Zukunft vorauszusagen, ist sie zu gestalten."

 

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Prognosen von gestern als Lernfeld für morgen

 

Mit schweizerischer Präzision sezierte Prof. Hansruedi Müller seine Thesen der 1. Walser Dialoge: „Der Ferientourismus lebt im Gegensatz zum stark aufkommenden Städtetourismus vom Attraktionsgefälle zwischen dem Alltags- und dem Ferienumfeld. Es geht um das erlebbar machen vermarktbarer Top-Attraktionen. Das war in den 90er Jahren so und ist heute immer noch so!“ Letztendlich bedeutet Erlebnis-Inszenierung, „die Kunst auf den Bauch zu zielen und dabei die Brieftasche zu treffen.“ „Vieles ist in den vergangenen Jahren geschehen, große Fehler wurden vermieden aber bei einigen wichtigen Strukturprojekten hätte ich dem Kleinwalsertal mehr Mut gewünscht“, ergänzte Dr. Jakob Edinger, einer der wichtigsten Tourismusberater Österreichs, ebenfalls ein Pionier der Dialoge. Der engagierte Investor bzw. Betreiber mehrerer gesundheitsorientierter Ferienhotels blickte zurück auf bereits 1973 und 1992 erstellte Tourismusleitbilder für das Kleinwalsertal und behandelte eingehend die wichtigsten Zukunftsfragen der Tourismuswirtschaft im Alpenraum.

 

Die neue Generation des modernen Destinationsmanagers repräsentierte Mag. Christian Schützinger, amtierender Geschäftsführer von Vorarlberg  Tourismus in Bregenz. „Die Anforderungen an Tourismusorganisationen haben sich in den letzten 15 Jahren stark gewandelt: vom örtlichen Verschönerungsverein über regionale Werbekooperationen bis hin zu strategisch gemanagten Tourismusstandortagenturen. Den Hintergrund zu diesem Wandel bilden freilich verschärfter Wettbewerb, geändertes Urlaubs- und Reiseverhalten sowie soziale, politische und wirtschaftliche Entwicklungen in den Herkunftsmärkten. Der Gast will mehr in immer kürzerer Zeit!“

 

Den touristischen Trends aus Sicht der Urlaubsnachfrage spürt Prof. Martin Lohmann unter anderem als Leiter der „Forschungsgemeinschaft Urlaub und Reisen“ hinterher. Der renommierte Professor an der Universität Kiel beschäftigt sich seit vielen Jahren als Marktforscher und Psychologe mit dem Tourismus der Deutschen. Nach seinen umfangreichen Analysen sind die touristischen Trends seit vielen Jahren bemerkenswert stabil. In der langfristigen Betrachtung ergeben sich jedoch vielfältige Herausforderungen und Chancen für den Tourismus in den Alpen. Oberste Priorität für das Handeln der Tourismusanbieter sollten die Erhöhung der Destinationsbekanntheit, die Präsenz in Medien sowie die Pflege des Markenkerns genießen.

 

Das sehr fachkundige Publikum aus Vorarlberg und dem Allgäu zeigte sich überwiegend sehr begeistert von Inhalt und Präsentation der Referate. Auch die einheimischen Hoteliers beteiligten sich intensiv an den spannenden Diskussionen im Foyer und im Ifensaal. Einhelliges Fazit: Eine hochwertige Veranstaltung, die viele Impulse über den Tag hinaus setzt. Die abschließende Podiumsdiskussion verlief sehr lebhaft mit viel Lob an die Referenten sowie die Organisatoren der Raiffeisen Stiftung. Dr. Karl Waltle, glänzend vorbereiteter Moderator der 15. Kleinwalsertaler Dialoge, zum Abschluss: „Wir werden uns auch in den nächsten Jahren sehr bemühen, bürgernahe Themen zum Inhalt dieser auch über die Talgrenzen hinaus beachteten Tagung zu machen.“

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Dialoge 2008 - Täuschung und Wahrheit

Täuschung und Wahrheit - werden wir manipuliert?

 

Bei der Unmenge von Mitteilungen, die täglich auf uns einströmen, ist es gar nicht mehr möglich zwischen Information - die uns Wissen, Vernunft und vielleicht eine Entscheidung bringen kann - und Werbung zu unterscheiden. Gewollt oder ungewollt beeinflussen diese Datenfluten unser Leben.

 

Man trägt was "IN" ist, "ISST" was empfohlen wird, "LIEST" was zu lesen ist usw. Diese Aufzählungen lassen sich beliebig ergänzen und werden selbst bei sensiblen Themen, wie z.B. Religion, oder denken Sie an Kunst, spürbar.

 

Das war sicher schon immer so, und solange es uns dabei gut geht, lassen wir das gerne geschehen. Denn, vielleicht will der Mensch ja auch manipuliert werden. Nur das Ausmaß dieser Täuschungen und Beeinflussungen hat eine andere Dimension erreicht. Durch die heutigen Möglichkeiten der Kommunikation, der Information durch die Medien, erreicht alles jeden.

 

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Dialoge 2007 - Identität im Spannungsfeld von Wirtschaft und Kultur

Identität im Spannungsfeld von Wirtschaft und Kultur

 

Menschen dürfen nicht Bäume ausreißen, nur um zu sehen, ob die Wurzeln noch dran sind.
(Henry Kissinger)

 

Suchen wir eine Definition über Identität, finden wir z.B. bezogen auf Wesen "Seinsweise als bloße Idee, Sinngehalt oder Wesenseinheit bzw. -gleichheit" oder "Einzigartigkeit (Individualität)". Bezogen auf unterscheidbare Größen bezeichnet der Begriff auch die "größtmögliche Übereinstimmung". Es gibt jede Menge wissenschaftliche Abhandlungen und Erklärungen zu diesem Thema im Zusammenhang mit den unterschiedlichsten Lebenssituationen. Z.B. spricht man über Identitätsfindung, über gelebte Identität, über Patchworkidentität, über Identitätsverlust mit seelischer Erkrankung, über Identität bei Landschaften und selbst im Zusammenhang mit kulinarischen Traditionen wird von "geschmackvollen Identitätskonstruktionen" gesprochen. Erfolgreiche Firmen setzen bei der Präsentation ihrer Produkte bewusst auf Identität, und die Verantwortlichen wissen um die Stärke von Mitarbeitern, die sich mit dem Betrieb identifizieren. Identität - ein Thema, über das zur Zeit breit diskutiert wird. Mit ausschlaggebend für diese Diskussion und der Frage nach Identität ist sicher die Diskrepanz unseres gesellschaftlichen und sozialen Verhaltens. Einerseits leben wir, verunsichert durch die laufenden Veränderungen und Umbrüche, in einer "neuen Freiheit". Wir orientieren uns an dem, was "in" ist, und lassen uns beeinflussen. Frau/Mann kann alles tun und alles erleben - Selbstverwirklichung ist Trend. Die christlichen Religionen des Abendlandes verzeichnen massive Kirchenaustritte, und in der Kunst ist alles Kunst. Unsere traditionellen Werte geraten ins Wanken. Je mehr wir aber in dieser scheinbaren Freiheit leben, desto mehr findet wieder eine Suche nach Inhalten, nach Sinn, nach Standhaftigkeit, nach Identität statt. Die 13. Kleinwalsertaler Dialoge befassen sich mit diesem Thema und wollen aus unterschiedlichen Sichtweisen einen Zugang dazu finden.

 

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Auch das Referat von Frau Prof. Pelzmann steht zum Download bereit.

Dialoge 2006 - Wachstum oder Maßlosigkeit

Wachstum oder Maßlosigkeit?

 

Wie viel Wachstum verträgt unsere globalisierte Gesellschaft?
Eine neue Art von Denken ist notwendig, wenn die Menschheit weiterleben will. (Albert Einstein)

 

Natürlich brauchen wir Wachstum, denn Stillstand wäre Rückschritt. Ein stetiges Wachsen in der Entwicklung, in der Forschung, der Wirtschaft, der Bildung usw. ist ebenso nötig wie die persönliche Weiterentfaltung eines jeden Einzelnen von uns. Marktforschungsunternehmen prognostizieren in regelmäßigen Abständen, zumindest aber vor politischen Wahlen, zu erwartende und nötige Wirtschaftswachstumszahlen, schließlich sollen dadurch mehr Arbeitsplätze geschaffen werden. Doch, wie viel Wachstum verkraftet der Mensch, wo sind die hier die Grenzen? Ist hier nicht ein Ungleichgewicht eingetreten? Wird Wachstum manchmal mit Reichtumsvermehrung verwechselt? Diese Entwicklung macht Druck, denn alles und jedes sollte mehr werden. Immer mehr Menschen kapitulieren an dieser oft unmenschlichen Wachstumsschraube, die auf uns einwirkt, vielfach unerträglich, rücksichtslos und krank machend. Wir müssen mehr wissen, mehr können, mehr leisten, wir gehen an Grenzen und bedenken nicht, dass vieles dadurch unwiederbringlich zerstört wird. Denken wir nur an den Umgang mit unserer Natur und Landschaft, an das Ausbeuten unserer Rohstoffe. Ganz abgesehen von persönlichen Schicksalen, die im "Wachstumsrausch" verloren haben. Wir wollen hier nicht schwarz malen, aber wir wollen die Probleme aufzeigen. Gibt es Möglichkeiten, diesem Druck auszuweichen, gesundes Wachstum zu betreiben und wachsam, vielleicht hin und wieder unpopulär, aber mutig, kleinere Schritte zu gehen?

 

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Dialoge 2005 - Neuer Reichtum - Neue Armut

Neuer Reichtum - neue Armut
Wohin steuert unsere Gesellschaft?

 

Wir haben uns an die täglichen Schlagzeilen über laufend steigende Arbeitslosenzahlen, an Mitteilungen über Fusionierungen großer Konzerne, an Betriebsverlagerungen in Länder mit niedrigerem Lohnniveau, an Betriebsschließungen, an Abfindungen in Millionenhöhe, an Berichte über Verluste und Gewinne auf dem Kapitalmarkt, an Bilder von Not und Elend in Europa sowie an die unbeschreibliche Armut in den Ländern der 3. Welt gewöhnt.

 

Während die Reichen sich alles leisten können, dünnt die Mittelklasse immer mehr aus und die Armen werden immer ärmer. Familien leben am Existenzlimit, Jugendliche finden keine Lehrstellen und Bettler werden aus unseren Städten verbannt.

 

Die große Weltwirtschaftskrise in den 20er und 30er Jahren des 20. Jahrhunderts war unter anderem Nährboden für einen der schrecklichsten Kriege aller Zeiten, den 2. Weltkrieg. Im Glauben an die Würde und den Wert der menschlichen Personen, den sozialen Fortschritt und an bessere Lebensbedingungen in größerer Freiheit verkündeten und genehmigten am 10. Dezember 1948 die Vereinten Nationen die "Allgemeine Erklärung der Menschenrechte". Dort besagt Artikel 25:

 

"Jeder Mensch hat Anspruch auf eine Lebenshaltung, die seine und seiner Familie Gesundheit und Wohlbefinden, einschließlich Nahrung, Wohnung, ärztlicher Betreuung und der notwendigen Leistungen der sozialen Fürsorge gewährleistet, er hat das Recht auf Sicherheit im Falle der Arbeitslosigkeit, Krankheit, Invalidität, Verwitwung, Alter oder anderweitigem Verlust seiner Unterhaltsmittel durch unverschuldete Umstände."

 

Ist dem so? Oder was ist passiert und geschieht noch, dass die Schere zwischen reich und arm zunehmend weiter auseinander klafft?

 

Darüber - über nötige Entwicklungen und mögliche Folgen wollen wir bei den 11. Kleinwalsertaler Dialogen sprechen und diskutieren.

 

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Dialoge 2004 - Veränderungen: neue Chancen - neue Gefahren

 

Veränderungen: neue Chancen - neue Gefahren

 

Ich kann freilich nicht sagen,
ob es besser werden wird,
wenn es anders wird;
aber soviel kann ich sagen,
es muss anders werden,
wenn es gut werden soll.
(G.C. Lichtenberg)


Unsere Zeit ist nicht nur schneller und oberflächlicher geworden, wir werden laufend mit Veränderungen konfrontiert. Die Botschaft von heute kann morgen schon überholt sein. Das heißt, wir müssen uns einem laufenden Wandel stellen und versuchen, rechtzeitig die Chancen, aber auch die Gefahren zu erkennen. Es mag zwar am einfachsten erscheinen, alles beim Alten zu lassen, kaum über den Tellerrand zu sehen und zu hoffen, es wird schon gut gehen. Aber persönliche Weiterentwicklung, berufliche Karriere und wirtschaftliches Wachstum bedürfen der VERÄNDERUNG. Als vor 9 Jahren die Kleinwalsertaler Dialoge ins Leben gerufen wurden, war ein wesentlicher Grund dafür, VERÄNDERUNGEN anzuregen, Impulse zu geben, mögliche Richtungen und Entwicklungen aufzuzeigen. Mit vielen unterschiedlichen Themen haben wir Sie, verehrter Teilnehmer, in den vergangenen Jahren konfrontiert. Wir haben Meinungen und Empfehlungen der Experten gehört und damit Anlass zur Diskussion gegeben. Bei den 10. Kleinwalsertaler Dialogen befassen wir uns daher mit VERÄNDERUNGEN. Wir möchten wissen, wo die möglichen Chancen und Gefahren liegen. So kann - vielleicht - etwas zum Besseren verändert werden, für uns privat, für unseren Beruf oder Betrieb, für unsere Gesellschaft und unsere Umwelt. Sie sind wieder herzlich eingeladen, an den Kleinwalsertaler Dialogen teilzunehmen.

 

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Dialoge 2003 - GAST - FREUND - SCHAFT

GAST - FREUND - SCHAFT
Tourismusgesellschaft zwischen Kommerzdenken und Ethik


In Zeiten konjunkturellen Rückgangs und instabiler politischer Verhältnisse ist der Kampf um die Vermarktung der Produkte besonders hart. Die Ware, das Produkt wird zu Niedrigpreisen angeboten und der daraus entstehende Preiskampf ist vielfach erbarmungslos.

 

Dieses Verhalten macht auch vor Tourismusbetrieben nicht Halt und "GASTFREUNDSCHAFT" im Sinne des Wortes weicht dann oft einem sehr kommerziellen gastfreundschaftlichen Verhalten. Wer kennt sie nicht, die immer lächelnden Gesichter (Masken) oft überforderter GASTGEBER und ihrer so professionell geschulten Mitarbeiter.

 

Natürlich muss auch ein Dienstleistungsunternehmen ein auf Gewinn ausgerichteter Betrieb sein. Aber wo ist hier das richtige Maß, wie weit können geschäftliche Interessen gehen, ohne dabei Gastfreundschaft zu stören?

 

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Dialoge 2002 - ...und wo bleibt der Mensch?

... wo bleibt der Mensch?
Verantwortung - Tourismus - Teamgeist - Werte

 

Trotzdem....

oder gerade weil wir in einer Welt leben, in der - scheinbar - nur der erbarmungslose Wettbewerb zählt, in der uns der technologische Fortschritt laufend überholt, alles noch schneller und hektischer wird, haben wir uns für das Thema ".......wo bleibt der Mensch" entschieden. Mit ausschlaggebend dafür war eine Umfrage nach der Veranstaltung im vergangenen Jahr.

Die Empfehlungen der Teilnehmer aus den einzelnen Interessensgruppen wie Tourismus, Wirtschaft, Umwelt und Soziales haben in erster Linie alle das Thema Mensch, Mensch sein können angesprochen, jedoch unter Berücksichtigung der Anforderungen, die an jeden Einzelnen gestellt werden.

 

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Dialoge 2001 - Erfolge jenseits des Trends

Erfolge jenseits des Trends

 

Erfolg, "das positive Ergebnis einer Bestrebung, die geglückte Verwirklichung selbst gesteckter Ziele."

Trend, "eine langfristige Entwicklungsrichtung, die seine Richtung nicht plötzlich ändert, aber Fluktuationen haben kann."
[Definitionen nach Brockhaus]

 

Wir alle möchten auf irgendeinem Gebiet Erfolge verzeichnen und unsere täglichen Bemühungen sind darauf ausgerichtet.

 

Heute - in unserer Leistungsgesellschaft - ist es besonders wichtig, Erfolg zu haben. Nur dann finden wir die entsprechende Anerkennung, sind finanziell auf sicherem Boden und gehören dazu - liegen somit total im Trend.

 

Und trotzdem befriedigt dieses Streben, dieses Bemühen nicht immer. Vielfach suchen wir durch außergewöhnliche Betätigungen oder außergewöhnliches Verhalten aus dem vorgegebenen Klischee auszuscheren.

 

Ist es wirklich möglich, in dieser Leistungsgesellschaft auch Erfolg zu haben ohne im Trend zu liegen, oder gerade DESWEGEN ?

 

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Dialoge 2000 - Lernen, mit begrenzten Ressourcen umzugehen

Lernen, mit begrenzten Ressourcen umzugehen
"Raumplanung- Lebensqualität - Geistige Freiheit"

 

Städte, Dörfer und viele Alpentäler haben sich in den letzten Jahrzehnten zu dynamischen Regionen entwickelt. Dies führte zu Strukturveränderungen, Verkehrsproblematik und nicht zuletzt zu einer starken Belastung des uns zur Verfügung stehenden "Raums".

Wir alle stellen unterschiedliche Ansprüche an den Raum, in dem wir leben, arbeiten, unsere Freizeit und unseren Ruhestand verbringen und jeder erwartet für sich, dass seine persönlichen Wünsche und Vorstellungen verwirklicht werden können.

Die österreichische Raumordnungskonferenz befasst sich schon seit Jahren mit diesem Thema. Hier wird ausdrücklich auf eine schonende, ressourcensparende Nutzung von Raum und Umwelt als zentrales Anliegen der Raumordnungspolitik hingewiesen. Ganzheitliches Denken, ein neuer Lebensstil und ein Handeln in Selbstverantwortung ist gefordert. Statt Fatalismus mentale Umorientierung, Rücksichtnahme und Verzicht. Statt Resignation ökologische Sensibilität, flexible Anpassung sowie ein Denken in Kreisläufen.

Nur der sorgsame Umgang mit diesem unserem Raum und die Erhaltung der Natur sind die Voraussetzungen, unsere Lebensgrundlagen auch für die Zukunft zu sichern.

Der deutsche Kosmonaut Dr. Sigmund Jaehn sagte 1978 nach seinem ersten Flug in den Weltraum: "Bereits vor meinem Flug wusste ich, dass unser Planet klein und verwundbar ist. Doch erst als ich ihn in seiner unsagbaren Schönheit und Zartheit aus dem Weltraum sah, wurde mir klar, dass der Menschheit wichtigste Aufgabe ist, ihn für zukünftige Generationen zu hüten und zu bewahren."

 

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Dialoge 1999 - Dorf & Architektur

Dorf & Architektur
"Eine Siedlung ist mehr als die Summe ihrer Häuser"

 

Es gibt wohl wenig Themen, die so großes öffentliches Interesse hervorrufen wie "Architektur, Bauen und Baukunst". Jeder fühlt sich betroffen und diskutiert wird darüber auf unterschiedlichstem Niveau, über den Gartenzaun, am Stammtisch, in Fachkreisen und - jeder hat natürlich recht.


In Gegenden mit starkem Tourismus ist Architektur besonders abhängig von den wirtschaftlichen und finanziellen Überlegungen des Bauherrn, den Wünschen der Touristen und dem Angebot der Mitbewerber. Dabei hat sich nahezu im gesamten Alpenraum in den vergangenen Jahren ein typisch alpenländischer Baustil entwickelt, der in der Baukunst keine Begeisterung gefunden hat.


So stehen die Wünsche und Vorstellungen der Bauherren den Visionen der Architekten gegenüber und die vielfach getroffenen Kompromisslösungen sind dann tatsächlich oft nur Kompromisse mit all ihren Schwächen und negativen Begleiterscheinungen.

 

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Dialoge 1998 - Konflikte in Tourismusregionen

Soziale Beziehungen im Spannungsfeld von Wirtschaft und Familie

 

Wie viele andere Branchen ist auch der Tourismus von einer hohen Mobilität des Marktes charakterisiert. Die einstmals so sicheren jährlichen Zuwachsraten sind geschmolzen wie der Schnee in der Sonne. Erfolgreich sind schon jene, die die Ergebnisse halten können. Diese Veränderungen wirken sich nicht nur auf das betriebswirtschaftliche Ergebnis, sondern auch auf das gesamte soziokulturelle Gefüge von Tourismusregionen aus. Der Leistungsdruck steigt, kommunale und regionale Budgetmittel werden knapper. Die Auseinandersetzung um gesellschaftspolitische Handlungserfordernisse wird härter, insbesondere dann, wenn grundlegende Auffassungsunterschiede über angestrebte Ziele und Lösungswege vorliegen.

Braucht es:

  • Mehr Infrastruktureinrichtungen: Lifte, Straßen, Events?
  • Ein schlagkräftiges Marketing?
  • Eine grundsätzliche Neubesinnung, ein Innehalten und ein Suchen nach neuen Wegen?

 

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Dialoge 1997 - Leben und Arbeiten in der Zukunft

Leben und Arbeiten in der Zukunft
Denkexperimente über ein touristisch geprägtes Alpental im Jahre 2025

 

Wir haben gelernt, unsere täglichen Probleme zu meistern - wir denken voraus in Zeiträumen von fünf bis bestenfalls zehn Jahren - längerfristig vorauszudenken hat uns niemand gelehrt. Ein Häuselbauer, ein Hotelier verschuldet sich auf 25 Jahre, ohne zu wissen, was auf ihn zukommt. Politiker denken in Legislaturperioden.


Wir laden ein zum gemeinsamen Nachdenken über ein längerfristiges Szenario unseres Lebensraumes:


Wie schaut so ein touristisch geprägtes Alpental in 30 Jahren aus? Das Kleinwalsertal - jedoch beliebig multiplizierbar auf jedes andere Alpental.


Gibt es neue Arbeitsformen? Wie verändern diese unser Leben? Gibt es Auslagerungen von städtischen Arbeitsplätzen in ländliche Regionen aufgrund neuer Technologien? Gibt es noch diese Art von Tourismus oder ist die Stadt schon so attraktiv, dass kein Anreiz mehr besteht wegzufahren? Vielleicht machen die Kleinwalsertaler dann in der Stadt Urlaub?

 

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Dialoge 1996 - Tourismus + Ökologie

Tourismus und Ökologie
Tourismusregionen als Oasen der Erholung
Ist nachhaltiges Denken und Handeln eine Zukunftschance?

 

Um Zugang zu diesem Thema zu finden, muss man relativ weit zurück gehen.
In eine Zeit, in der die Landbevölkerung noch weitgehend autonom war, in der die Butter auf dem Land noch anders schmeckte als in der Stadt und das Gemüse aus dem nächsten Garten genommen wurde; in eine Zeit, in der Tourismus mit Interesse und Genuss die Unterschiede zwischen Stadt und Land noch wahrnahm. Das Landleben war für die Bevölkerung zum Teil mühevoll, doch zeigte es seine Vorteile und Überlegenheit in schlechten Zeiten, zuletzt in der Zeit nach dem zweiten Weltkrieg, als die Städter in diese Gegenden mit nachhaltiger Nutzung hinauszogen, um Lebensmittel einzutauschen bzw. zu erbetteln.


In solchen Krisensituationen zeigen sich die Grenzen und das Risiko parasitierender Strukturen, wie es Städte immer waren, deutlich. Man lebt dort zwar bequemer, scheinbar auch sorgenfreier und leichter als in Gegenden, in denen die Natur noch dominiert. In der Zwischenzeit hat die bequeme und kurzfristige Lebensart weitgehend auch das Land erfasst. Mit ihr kam die städtische Infrastruktur des Einbetonierens und Zuasphaltierens zunächst mit manchen Hotels, später im Sozialbau auf das Land. Mit der so geänderten Außenwelt fühlt sich der städtische Besucher am Land wieder fast wie in seiner gewohnten Umgebung. Er nimmt auch seine Gewohnheiten und seine Aggressivität mit. Das Land hat dazu da zu sein, dass man sich erholen kann. Also wird alles beseitigt, was ländlich störend ist. Die Kirchenglocken und Kuhglocken sollten nicht mehr zu Unzeiten läuten, den Hähnen wird der Kragen umgedreht, wenn sie es wagen, sich ihrer Natur entsprechend am Morgen zu melden. Es kauft die Landbevölkerung die Nahrungsmittel von der gleichen Supermarktkette wie der Tourist zu Hause. Die Aufgabe der nachhaltigen Lebensformen war so angenehm, so leicht und kaum bemerkbar, dass sie fast alle Ebenen erfasst hat.


Haben sich damit nicht die Unterschiede, von denen der Tourismus ja lebt, schon so verringert, dass seine Basis gefährdet wird? Wo sind die Grenzen? Fehlt es am Selbstbewusstsein für nachhaltiges Leben und Wirtschaften?

 

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Die Kurzfassung der Referate von Prof. Rubert Riedl, Prof. Hansruedi Müller und Sigbert Riccabona können Sie hier als PDF laden.

Dialoge 1995 - Verkehrsberuhigung in alpinen Tourismusregionen

Verkehrsberuhigung in alpinen Tourismusregionen

Das Modell "südliches Oberallgäu-Kleinwalsertal"

 

Der Verkehr hat sich in alpinen Tourismusgebieten zu einem echten Problem entwickelt. Urlauber klagen über den Verkehr ebenso wie Einheimische. Konsequenterweise gehen immer mehr betroffene Gemeinden in Tourismusgebieten dazu aber, dem öffentlichen Verkehr bei der Abwicklung der erwünschten Mobilität mehr Beachtung zu schenken. Mittlerweise liegen erste Erfahrungen mit Verkehrsberuhigungskonzepten in einzelnen Gemeinden vor. Gemeindeübergreifende Konzepte wurden entwickelt, sind aber noch nicht umgesetzt.

 

Das Bayerische ÖPNV-Gesetz eröffnet hier zusammen mit der Regionalisierung des Schienenpersonennahverkehrs und dem Personenbeförderungsgesetz neue Möglichkeiten. Der Südliche Landkreis Oberallgäu mit dem Kleinwalsertal hat in diesem Zusammenhang eine Vorreiterrolle übernommen. Die positiven Erfahrungen mit dem Modellversuch Oberstdorf, der vom Bayerischen Staatsministerium für Landesentwicklung und Umweltfragen durchgeführt wird, und die Ergebnisse einer Strategiestudie für den Landkreis Oberallgäu veranlassten das Bayerische StMLU zu einer Ausweitung des Modellversuches auf den südlichen Landkreis.

 

Die Veranstaltung, die sich als Startschuss für ein jährliches Forum mit wechselnden Themen im Kleinwalsertal versteht, möchte hierzu Erfahrungen und Erkenntnisse auf dem Gebiet der Neugestaltung des öffentlichen  Personennahverkehrs vermitteln. Damit verbunden ist die Hoffnung, dass die Diskussion um die Verkehrsberuhigung in alpinen Tourismusgebieten weiter angeregt und versachlicht wird. Insbesondere Personen, die im Verkehrs-, Tourismus- und Umweltbereich tätig sind, werden von dieser Tagung angeprochen.

 

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Die kompletten Tagungsunterlagen der Kleinwalsertaler Dialoge 1995 können Sie hier als PDF laden

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Termine
  • 21
    Okt
    Herbstfest der Walser Raiffeisen Holding
    14:00 - 19:00 Uhr
    STERN-Passage

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