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01
Jan 2013

Dialoge 2013 - Programm

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„Uns geht‘s gut!“ ist eine Feststellung, die glücklicherweise viele von uns treffen können. Dabei werden die Vorteile der Wohlstandsgesellschaft oft großzügig als Selbstverständlichkeit angenommen.

Viel zu selten wird die Frage gestellt, worauf dieser Wohlstand beruht. Und so wird häufig nicht erkannt, dass die permanente Veränderung eine wichtige Voraussetzung dafür ist. Gleichzeitig wird die Veränderung jedoch oft als Bedrohung empfunden. Es wird nicht gesehen, dass eine Veränderung die verschiedensten Möglichkeiten bietet. Durch das „Wohlgefühl“ wird der Blick darauf versperrt. Man geht – wenn überhaupt – nur selten durch die sprichwörtlich „neue Türe“. Meist stellt man sich nicht die Frage, welche Chancen hinter der „Türe“ liegen. Dabei wäre dies so wichtig, damit es uns morgen auch noch gut geht.

Diese Problematik stellt sich in unserer Gesellschaft generell. Auch im Tourismus zeigt sich die Geschwindigkeit der Veränderung deutlich: beispielsweise bei der Aufenthaltsdauer, die sich im Durchschnitt verkürzt hat und auch beim Buchungsverhalten. Bis weit in die 70er Jahre wurde die Unterkunft per Brief fixiert. In den 80er Jahren wurde der Brief von Fax und Telefon abgelöst. Und heute geht fast alles online. Faxe und Briefe kommen so gut wie keine mehr. Die Buchungen erfolgen kurzfristig und wetterabhängig – früher dagegen häufig ein Jahr im Voraus.

Der Umgang mit der Veränderung und besonders die Frage, was hinter der „Türe“ liegt, sind für uns ausreichend Grund, das Thema „Veränderung“ von verschiedenen Seiten näher anzusehen.

Eine Perspektive der Betrachtung ist dabei die Wissenschaft, insbesondere die Naturwissenschaft. Wie geht die Natur mit dem Thema „Veränderung“ um und was kann man daraus lernen? Einer, der besonders berufen ist, etwas dazu zu sagen, ist der Bestsellerautor Prof. Dr. Markus Hengstschläger. Der 1968 geborene Genetik-Professor zählt zu den international anerkannten österreichischen Wissenschaftlern.

Eine andere Perspektive der Veränderung wird uns Matthias Lanzinger näher bringen. Matthias Lanzinger kommt aus Abtenau in Salzburg und zählte zu den großen Hoffnungen des Österreichischen Skiverbandes. Ein schwerer Sturz im März 2008 hatte die Amputation des linken Unterschenkels zur Folge. Diese Veränderung war nachhaltig und radikal. Er verfügt daher heute über eine gänzlich andere Perspektive.

Wenn erkannt wird, dass die Veränderung eine Voraussetzung für den Wohlstand ist, stellt sich die Frage, wohin diese führen könnte. Welche Trends kommen auf uns zu? Auf welche Veränderungen sollen wir uns einrichten? Mag. Andreas Reiter wird uns seine Ansichten dazu präsentieren. Mag. Andreas Reiter beschäftigt sich seit 17 Jahren mit Trends im Tourismus und gilt als ausgewiesener Tourismusexperte.

Das Programmheft steht hier zum Download bereit.